Versicherung neu denken – unsere Gründer lassen 2017 Revue passieren

von | 28. Dez 2017 | HEPSTER

2017 ist fast vorbei. Höchste Zeit, zurückzuschauen – auf die ersten acht Monate seit dem Live-Gang von hepster.com. Unser Gründer-Team um Hanna Bachmann, Christian Range und Alexander Hornung steht Rede und Antwort:

Wie verlief der Launch von hepster im Mai 2017?

Alexander: Es war bis zur letzten Minute spannend, ob wir alle Produkte so an den Start bringen können! Aber wir haben zusammen mit unseren Risikoträgern – also den Versicherern – Lösungen erarbeitet, um pünktlich alles fertig zu haben.
Am Tag selbst drehte sich alles um die Frage: Läuft hepster.com? Und es lief. Dank unserer IT, die nächtelang letzte Fehler ausgebessert und alle Prozesse glattgezogen hat. Energydrinks und eine ganze Menge Pizza haben da mitgeholfen. Ganz Klischee StartUp eben.

Hanna: Kleine Anekdote: Der Launchtermin hatte sich verschoben. Kein Grund, die Party abzublasen. Wir wollten unseren Mitarbeitern und den Menschen, die für uns eingestanden sind, Danke sagen und einen schönen Abend bereiten. Mitarbeiter, Unterstützer, Partner und Freunde, sie alle sind nach Rostock gekommen.

Ihr seid mit den Produkten Activity und Equipment an den Start gegangen. Welche Versicherungs-Produkte sind bis jetzt am beliebtesten in der Community?

Alexander: Besonders unsere Wassersport-Produkte für Stand Up Paddling, Wakeboarden und Kitesurfen sind sehr gefragt. In unserem Activity-Bereich sind es besonders die Themen Cardio und Outdoor. Das hängt damit zusammen, dass sie speziell für die Teilnehmer von Großveranstaltungen wie Marathons oder den Tough Mudder konzipiert wurden, die unsere Kooperationspartner sind. Wir implementieren unsere Produkte in den Buchungsprozess unserer Partner. So können wir unseren Kunden dann die Produkte anbieten, wenn sie sie brauchen.

hepster bietet ausschließlich digitale Versicherungsprodukte an. Trotzdem seid ihr als Gründerteam viel für hepster unterwegs. Warum ist es euch wichtig, Events in der Versicherungs- und StartUp-Branche zu besuchen?

Hanna: Es ist unfassbar wichtig für uns, mit Menschen, die aus der Branche kommen oder auch Gründer sind, in Kontakt zu kommen. Denn das Feedback, das wir so erhalten, ist Gold wert. So können wir hepster ständig weiterentwickeln. Außerdem haben wir uns dafür entschieden, kein klassisches Marketing zu machen. Also keine traditionellen Anzeigen oder TV-Spots. Wir setzen auf Kooperationen mit Partnern, die zu hepster passen und darauf, als Gründer präsent zu sein.

Wie eng war der Austausch mit Euren Investoren?

Christian: Wir sind immer in engem Austausch mit unseren Investoren. Transparenz ist entscheidend dafür, dass alle im gleichen Boot sitzen. Unsere Partner vertrauen uns und auf das, was wir tun. Dabei können wir immer auf ihre Unterstützung zählen. Zugleich sind wir selbst unsere stärksten Kritiker. Deswegen ist unser Anspruch an die Vorbereitung der zweiten Finanzierungsrunde sehr hoch. Wir wollen beweisen, dass es sich lohnt, hepster weiter zu fördern.

Rückblickend betrachtet: Was hat euch am meisten überrascht?

Hanna: Für mich war die größte Herausforderung und gleichzeitig die größte Errungenschaft der Teamzuwachs. Wir sind in den letzten sechs Monaten von knapp 10 Personen auf über 20 Mitarbeiter gewachsen. Und zusammen legen wir uns täglich für unsere gemeinsamen Ziele ins Zeug. Das zu beobachten war wirklich beeindruckend.

Welche Unit macht den Großteil eures Teams aus?

Alexander: Auf jeden Fall die IT – damit differenzieren wir uns auch am stärksten. Denn die Produkte zu haben ist das eine. Sie aber technisch umzusetzen und an den Markt zu bringen macht es am Ende aus. Das ist die Innovation.

Habt ihr schon über einen zweiten hepster Standort nachgedacht?

Christian: Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es keine Gespräche diesbezüglich gab. Das ist für uns gerade aber kein primäres Ziel. Möchte ein Stakeholder mit uns aber einen schlüssigen Case entwickeln, können wir uns das durchaus vorstellen. Gerade Osteuropa wäre für uns ein spannender neuer Markt.

Was ist das Fazit für 2017?

Christian: Es war kein Tag wie der andere – neue Herausforderungen, neue Entscheidungen. Wir haben alle Entscheidungen so oft umgeschmissen und uns selbst sehr häufig hinterfragt – bis es zu dem wurde, was es jetzt ist. Das hat uns und unser Team sehr gefordert. Aber genau dieser Prozess ist nun unser Fundament. Wir wollen 2018 mit einer zielgerichteten Strategie unser breites Angebot auf den Markt bringen.

Alex: Wir können jetzt Ziele viel klarer skizzieren, die wir am Anfang des Jahres noch gar nicht auf dem Radar hatten. Deswegen können wir nun Strategien besser ausrichten und vertiefen. Natürlich ist immer noch viel Raum für Korrekturen und Flexibilität in 2018.

Hanna: Es kommt immer anders, als man es erwartet. So kann man unser gemeinsames Jahr 2017 sehr gut zusammenfassen.

Schau mal, findest Du das Einhorn in unserem kleinen Zeitstrahl über unseren bisherigen Weg?

Du verstehst mal wieder nicht, was die IT oder eine andere Abteilung gerade macht? Implementiert einfach die FAB-Rule: Sell benefits, not features. Also einfach mal alle fachsprachlichen Wörter weglassen und stattdessen erzählen, an welchen fantastischen Vorteilen für Eure Kunden der Mitarbeiter gerade arbeitet.