Surfboard, SUP, Kite & Wakeboard: So pflegst Du Dein Board richtig!

– veröffentlicht am 15. August 2018; Lesezeit: 7 Minuten –

Was haben Surfboard, Kiteboard, Wakeboard und das SUP gemeinsam? Man kann wahnsinnig viel Spaß auf den Boards haben! Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass man sie pflegen sollte, um lange Spaß an ihnen zu haben. Die besten Tipps zum Thema Board pflegen haben wir Dir einmal zusammen getragen!

Wir zeigen Dir im heutigen Beitrag alles zur

  • Lagerung,
  • Pflege,
  • Reisen &
  • Transport

Deines Surfboards, SUPs, Wakeboards oder Deiner Kite-Ausrüstung.

Surfboard: Pflege, Lagerung, Reisen & Schutz

Surfboard pflegen

Befreie Dein Surfbrett nach jedem Einsatz im mit einer Süßwasserdusche von Sand und Salz. Sand und Salzkristalle könnten die Oberfläche Deines Boards zerkratzen.

Es ist zudem empfehlenswert nach jeder Surfsession das Board auf Beschädigungen zu überprüfen um diese direkt zu reparieren. Ein beschädigtes Surfbrett kann sich durch das Eindringen von Wasser schnell zu einem „Totalschaden“ entwickeln.

Surfboard richtig lagern

Bevor Du Dein Surfboard für eine längere Zeit einlagerst, solltest Du es gründlich reinigen. Nun kann es in Deiner Surfbag verstaut werden. Das Surfbrett sollte trocken gelagert werden und möglichst keinen Minusgraden ausgesetzt sein.

Mit dem Surfboard reisen: Transportschäden vermeiden

Wenn man sein eigenes Material mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte man sich zuerst informieren welche Fluggesellschaften welche Konditionen anbieten und ob Du Dein Board überhaupt mit in den Flieger nehmen darfst.

Sind die Grundvoraussetzungen gegeben und Du möchtest mit Deinem Surfbrett mit dem Flugzeug verreisen, kannst Du mit den folgenden Tipps Sicherheit für Dein Surfbrett schaffen. Die Tipps sind allerdings nicht nur wertvoll für Flugreisen – auch für Deine Reise mit dem Auto, Bus oder Zug solltest Du Dein Board sicher einpacken.

Surfbrett sicher einpacken

Ein Absolutes Must-Have für Deine Reise im Flugzeug ist eine Surfboard-Bag. Um in dieser das Surfbrett sicher zu verstauen, solltest Du zuallererst du Finnen demontieren. Packe diese gemeinsam mit dem Montageschlüssel in ein Handtuch um sie später mit in Deine Surfbag zu packen. Bei fest montierten Finnen kann eine sogenannte „Fin Box“ Abhilfe schaffen. Diese kannst Du entweder kaufen oder aus Styropor selber machen indem du einen Styroporblock mit passgenauen Mulden für Deine Finnen vorbereitest.

Anschließend solltest Du altes Wachs vom Surfbrett entfernen und es mit Folie einwickeln. Mit Schaumstoff-Rohr-Isolationsmaterials aus dem Baumarkt kannst Du die Rails Deines Surfboards schützen. Einfach überstülpen und mit Klebeband an der Folie befestigen. Zur zusätzlichen Polsterung und zum Schutz von Nose und Tail Deines Boards kannst Du Kleidung oder alternativ Luftpolsterfolie nutzen.

Apropos Luftpolsterfolie: Du kannst Dein Board auch noch einmal komplett damit umwickeln oder aber eine Surfboardsocke (Stretch Sleeve) nutzen um es noch einmal schützend einzupacken. Nun darf das Surfbrett endlich in die Surfboard Bag. Füllt noch vorhandene Hohlräume mit weiterer Kleidung oder Polstermaterial auf. Vergiss nun nicht die Finnen und den Montageschlüssel mit einzupacken sowie Klebeband um Dein Board auch für die Rückreise wieder zu verpacken. Die Aufschrift „fragile“ könnte im Flieger zudem helfen, dass Dein Surfbrett ein wenig sorgfältiger behandelt wird. Alternativ kannst Du falls Du den perfekten Flug gefunden hast, aber Dein Board zu sperrig ist für die Maße des Sportgepäcks der Fluggesellschaft Dein Surfbrett auch mit der Post versenden. Weitere Informationen zum Thema Surfboard transportieren findest Du in dem super ausführlichen Blogbeitrag von Stefan auf travelonboards.de.

Unser Tipp: Surfboardversicherung von hepster

Mit einer Surfboardversicherung sicherst Du Dich und Dein Surfboard nicht nur gegen Transportschäden, sondern auch  gegen Sturz-, Bruch- und Feuerschäden sowie eine komplette Zerstörung, Diebstahl und Raub ab. Dies bedeutet: Sollte doch ein Schaden auftreten oder Dein Board gestohlen werden, übernimmt hepster für Dich die Kosten und erstattet Dir das Geld entsprechend des Wertes Deines Surfboards! hepster bietet Dir somit den vollen Rundum-Schutz für Dein Surfboard.

SUP-Ausrüstung pflegen und schützen

Beim Stand-Up-Paddling kommen hängen unsere Pflege- und Reisetipps davon ab ob Du ein iSUP oder ein Hardboard besitzt. Beim Hardboard kannst Du Dich an den Dingen orientieren, die Du unter Surfboard findest! Für ein Inflatable SUP einfach weiterlesen:

Pflege eines iSUP

Auch aufblasbare Stand-Up-Paddling-Boards können oft hochpreisig sein. Deshalb ist es umso wichtiger das SUP zu pflegen um lange Spaß mit dem Brett haben zu können. Doch wie pflegt man das SUP richtig? SUP-Boards sind ständig Hitze, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Die richtige Pflege kann die Haltbarkeit Deines SUPs erheblich verlängern.

SUP-Board pflegen direkt nach der Nutzung

Nach jeder Nutzung im Salzwasser solltest Du Dein Board mit sauberem Süßwasser oder Leitungswasser von Sand und Salz befreien um die Oberfläche des SUPs vor dem Zerkratzen zu schützen. Nach Möglichkeit solltest Du Dein SUP vor dem Einpacken komplett trocknen lassen. Andernfalls kannst Du es auch zu Hause wieder auspacken und nachtrocknen lassen. Bitte verzichte auf Föhns oder Heizungsluft, wenn Du lange Spaß mit deinem SUP haben willst!

Zur Pflege Deines SUPs gehört auch das regelmäßige Überprüfen von Klebe-Nähten und auch ein Check des Deckpads, der Ösen etc. Verklebe gelöstes Material frühzeitig, um nicht zu riskieren, dass Dein Board ganz kaputt geht und Luft lässt. Oft hast Du bei Deinem SUP ein Flick- und Reparaturset dabei, dieses kannst Du dafür nutzen. Solltest Du bemerken, dass Dein Ventil Luft lässt, nutze den Ventildreher aus Deinem Repairkit.

Außerdem gibt es mittlerweile spezielle Pflegemittel für Stand-Up-Paddling-Boards wie Imprägniersprays oder Reinigungsmittel. Die Mittelchen können die Haltbarkeit Deines Board ebenfalls positiv beeinflussen. Achte hier unbedingt auf eine Materialverträglichkeit und lass Dich im Fachgeschäft beraten.

Reinigen und Pflegen eines iSUP // #kurzgeSUPt #24

Überwintern und Lagern Deines SUPs

Wenn Du Dein Board für einen längeren Zeitraum nicht benutzt, solltest Du ein paar Dinge beachten, um Dein SUP gut zu schützen.

Besonders vor dem Einlagern Deines SUPs solltest Du es noch einmal auf beschädigte Verklebungen prüfen und diese flicken. Im nächsten Schritt solltest Du es ordentlich reinigen und mit einem Pflegemittel versehen. Um zu gewährleisten, dass die Form des Boards erhalten bleibt, solltest Du es leicht aufgepumpt lagern. Idealerweise sollte ein SUP bei Raumtemperatur trocken gelagert werden. Ein trockener Kellerraum oder eine Garage eignen sich aber auch, insofern diese nicht Minusgraden ausgesetzt sind. Kälte ist nicht gut für Dein Board, Wärme auch nicht: Heizungsräume eignen sich daher ebenfalls nicht zum Lagern Deines Boards. Das Board sollte nicht direkt auf dem Boden gelagert werden. Ein Regalbrett oder eine Aufhängung unter der Decke ist hier der ideale Weg.

Verreisen mit dem iSUP

Der größte Vorteil beim Reisen mit Inflatables im Vergleich zu Hardboards ist, dass du den gut gepackten Rucksack nicht als Sportgepäck aufgeben musst. Der Rucksack Deines SUPs entspricht einem normalen Gepäckstück. Je nach Rucksack hast Du zudem noch weiteren Platz in Deiner Tasche für ein zerlegbares Paddel, Handtücher oder Bekleidung. Achte darauf vor dem Einpacken Deine Finne(n) abzumontieren, dass sie während der Reise nicht beschädigt werden und packe sie unbedingt mit in Deinen Rucksack! Polstere den Finnenkasten und wickel Deine Finne(n) in Bekleidung oder Handtücher, die Du eh mit auf Deine Reise nehmen willst. Dein Paddel kannst Du an den Enden mit Socken schützen. Generell solltest Du Dein Board so gut wie möglich polstern um es vor Beschädigungen zu schützen. Wir empfehlen Dir den Rucksack mit einer extra Hülle zu versehen oder ihn am Flughafen in Folie einwickeln zu lassen um das Material zusätzlich zu schützen.

Unser Tipp: SUP-Versicherung von hepster

Mit einer SUP-Versicherung sicherst Du Dein Stand-Up-Paddling-Board gegen Schäden während des Transports sowie Sturz-, Bruch- und Feuerschäden ab. Außerdem ist Dein SUP-Equipment auch bei einer kompletten Zerstörung sowie Diebstahl und Raub versichert. Egal ob auf dem Weg in den Urlaub oder beim Fahren selbst – Du bist mit hepster rundum geschützt und musst Dir im Falle eines Schadens oder Diebstahls keine Sorgen um die Kosten für eine Neuanschaffung machen! Klingt toll? Hier geht’s direkt zur SUP-Versicherung.

adriaticfoto / shutterstock.com

Kiteboard: Pflege, Lagerung, Reisen & Schutz

Kite-Pflege

Die Pflege von Kites, Bars und der Leinen gewährleisten nicht nur eine lange Lebensdauer Deines Kites sondern ermöglichen auch potentiell gefährliche Situationen zu verhindern. Den größten Einfluss auf die Abnutzung Deines Kites nimmt die Sonne, denn die UV-Strahlung kann im Laufe der Zeit das Tuch zersetzen. Vermeide also unnötige Sonneneinstrahlung. Du solltest die Bladder vor der Nutzung nicht zu stark aufpumpen um die Gewebespannung gering zu halten, denn eine hohe Spannung kann den Verschleiß fördern. Zudem kann sich die Luft in den Tubes stark erhitzen und ausdehnen, sodass diese platzen könnten.

Nach jeder Kite-Session solltest Du den Kite so schnell wie möglich wieder einpacken, da unnötiges Flattern im Wind die Schutzschicht Deines Kites beschädigen kann. Du solltest Deinen Kite, wenn möglich, nie im feuchten Zustand einpacken, sondern ordentlich durchtrocknen lassen, da sich sonst Schimmel bilden könnte. Beim Verpacken solltest Du Deinen Kite im Idealfall von den Tipps zur Mitte zusammenrollen und ihn nicht noch weiter zusammen falten.

Nach Bedarf und vor längerer Lagerung: Gründliche Kite-Pflege

Falls Du Deinen Kite einmal komplett durch das Salzwasser gezogen hast oder Möwen ihr Geschäft auf Deinem geliebten Kite verrichtet haben, hilft ein gründliches Abspülen mit warmen Wasser.

Das Abspülen mit Warmwasser verhindert, dass sich eine Salzkruste auf Deinem Kite bildet. Suche Dir für Deine Kite-Dusche am besten eine Rasenfläche ohne Steinchen. Pumpe die Tubes auf und stelle Deinen Kite auf die hintere Kante und spritze den Kite einfach sorgfältig mit einem Gartenschlauch ab. Versuche so gut es geht die Nähte und Tubes von Sand zu befreien, denn dieser könnte dazu führen, dass Dein Kite durchscheuert. Nach dem Abspülen kannst Du den Kite noch ausschütteln um das Trocknen zu beschleunigen. Nach dem Trocknen kannst Du die Tubes entlüften. Schließe nach dem Entlüften unbedingt die Ventile um zu verhindern, dass beim Auspacken am Strand Sand in die Tubes kommen kann.

Wenn Du jetzt noch Deine Leinen enthedderst, wird sich Dein Kite fast wie neu anfühlen! Auch hier gilt: wenn Dir eine Beschädigung auffällt, lieber sofort reparieren um ernsthafte Schäden und Verletzungen vorzubeugen.

Mit dem Kiteboard verreisen

Wenn du mit dem Kiteboard verreisen möchtest, solltest Du Dich zuerst bei den Airlines informieren welche Konditionen sie für Dein Sportgepäck anbieten. Bei den meisten Airlines sollte Dein Gepäck nicht länger als 140 cm sein um nicht in die teurere Kategorie zu fallen. Eine wirklich hilfreiche Übersicht hat Melanie von Lifetravellerz aufgestellt. Sie gibt einen Überblick über einige Fluggesellschaften, die die Hotspots aller Kiter und Surfer anfliegen.

Um Dein Kiteboard vor Transportschäden zu schützen, solltest Du Dir eine Kitebag zulegen. Hier empfiehlt sich die Beratung im Fachgeschäft! Mit der richtigen Kitebag sparst Du Zeit beim Einpacken und kannst Dein Kiteboard beim Transport schützen.

Unser Tipp: Kitesurf-Versicherung von hepster

Eine Kitesurf-Versicherung hilft genau dann, wenn trotz all der Vorsichtsmaßnahmen und der Pflege Deines Equipments doch etwas passiert. Sie sichert Deine Kite-Ausrüstung gegen Transportschäden, Sturz-, Bruch- und Feuerschäden sowie gegen eine komplette Zerstörung und auf Wunsch sogar gegen Diebstahl und Raub ab. Wenn der Wind ruft, brauchst Du also nicht zögern. Bei einem Schaden während des Transports oder beim Kiten übernimmt die Versicherung die Kosten – und Du kannst schnell wieder aufs Wasser!

Wakeboard: Pflege, Lagerung, Reisen & Schutz

Wakeboard pflegen

Wakeboards sind relativ pflegeleicht. Am empfindlichsten sind die Kanten und die Bindungen. Versuche die Bindungen nicht unnötiger UV-Strahlung auszusetzen um das Material zu schützen. Sonst gilt nur wie bei allen Boards: Nach dem Einsatz im Salzwasser mit Leitungswasser oder sauberem Süßwasser abspülen!

Wakeboard richtig lagern

Achte darauf, Dein Wakeboard keinen extremen Temperaturen oder Temperaturschwankungen auszusetzten. In der Wohnung, im Keller oder auf dem Dachboden kannst Du es problemlos einlagern zum Überwintern oder wenn Du es für einige Zeit nicht benutzen wirst. Achte darauf, dass die Bindung und der Bereich an der Bindung komplett trocken ist um keinen Schimmel zu fördern.

Mit dem Wakeboard verreisen

Wenn du mit dem Wakeboard verreisen möchtest, solltest Du Dich zuerst bei den Airlines informieren, welche Konditionen sie für Dein Sportgepäck anbieten. Beim Wakeboard gilt wie bei allen anderen Boards – wenn Du Finnen an Deinem Board hast, solltest Du diese für die Reise demontieren. Um die Kanten zu schützen, kannst Du Schaumstoff-Isolationsmaterial für Rohre aus dem Baumarkt verwenden. In einer passenden Wakeboard Boardbag kannst Du Dein Board problemlos am Flughafen aufgeben, wenn Du es vorher angemeldet hast. Vergiss auch Deinen Helm und Deine Prallschutzweste nicht!

Unser Tipp: Wakeboard-Versicherung von hepster

Mit der Wakeboard-Versicherung sicherst Du Deine Wakeboard-Ausrüstung umfangreich gegen Transportschäden, Sturz-, Bruch- und Feuerschäden sowie gegen eine komplette Zerstörung ab. Dein Wakeboard ist somit bei einem Unfall auf dem Wasser oder auf dem Weg in den Urlaub versichert, das heißt hepster übernimmt für Dich die Kosten. Auf Wunsch kannst Du Dein Equipment auch gegen Diebstahl und Raub absichern und musst Dir somit keine Sorgen um Dein geliebtes Wakeboard-Equipment machen!

Wie stehst Du zu dem Thema „Board pflegen“? Was unternimmst Du, um Dein Surfboard, Dein SUP, Deine Kite-Ausrüstung oder Dein Wakeboard länger haltbar zu machen? Oder lebst Du eher nach dem Motto „No risk, no fun“? Sage uns gerne Deine Meinung in den Kommentaren.

der hepster hack

HEPSTER-HACK

Zur Ausrüstung eines Wassersportlers gehört meistens auch ein Neoprenanzug oder ein Shorty, damit selbst bei kalten Temperaturen dem Abenteuer auf dem Wasser nichts im Wege steht. Tipps zur richtigen Pflege erhältst Du im folgenden Video.

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